Sauna richtig geniessen

Einfach so in die Sauna, oder vorher einige Dinge zu bedenken? Besser nicht, denn gerade Anfänger des Saunierens machen häufig Fehler, die dann dazu führen können, dass die positiven Aspekte des Gangs in die Sauna nicht zum Tragen kommen oder dass es gar gesundheitliche Probleme gibt.

Wer mit dem Saunieren anfangen möchte, sollte erst einmal Rücksprache mit seinem Hausarzt halten. Saunierenist nicht für jeden geeignet. Wer zum Beispiel einen zu hohen Blutdruck hat, sollte auf das übermäßige Schwitzen, das schließlich immer eine enorme Beanspruchung des Körpers darstellt, besser verzichten. Auch Menschen, die Krampfadern haben oder die unter Problemen mit dem Herzen leiden, Menschen mit einer Erkältung oder Grippe, mit Krebs oder Tumoren gehören zu denjenigen, die die Sauna meiden sollten.

Für alle anderen ist die Schwitzkur ein Beitrag für ein besseres Immunsystem und kann dazu führen, dass die Abwehrkräfte stärker werden und sich seltener Erkrankungen zeigen. Vor dem Gang in die Sauna ist es unbedingt empfehlenswert, zu duschen. Damit wird nicht nur Schmutz von der Haut entfernt, sondern auch der Fettfilm. Dieser überzieht normalerweise die Haut und verzögert die Schweißabgabe, auf die es doch aber in der Sauna ankommt. Nach dem Duschen sollte man sich gut abtrocknen.

Die Hitze in der Sauna ist enorm, die Temperaturen bewegen sich in der Regel zwischen 70 und 100 °C. Erträglich ist das nur, weil die Hitze trocken ist. Wichtig zu wissen ist, dass es auf den oberen Bänken heißer ist. Wer also nicht unbedingt an die Grenze seiner Belastbarkeit gehen möchte, sollte doch besser eine Bank weiter unten wählen. Die Temperaturen unterscheiden sich übrigens je nach Art der Sauna. Es gibt zum Beispiel die Kräutersauna, in der sind die Temperaturen niedriger. Nach dem Saunieren sollten die Muskeln in Bewegung gehalten werden. Außerdem tut Abkühlung gut - nicht nur lauwarmes Duschen! Im Freibereich der Sauna kann das so genannte Cool-down erfolgen.